20.000 Frühjahrsblumen verschönern Innenstadt
In der Magdeburger Innenstadt hat die diesjährige Frühjahrsbepflanzung begonnen. Der Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe hat am Donnerstag damit gestartet, ausgewählte Schmuckbeete mit bunten Frühlingsblumen zu bepflanzen. Pünktlich zum Weltfrauentag am 8. März sollen die ersten farbenfrohen Blüten zu sehen sein.
Trotz der angespannten Haushaltslage werden in diesem Jahr drei besonders bedeutende Beete neu gestaltet. Gepflanzt wird zunächst am Alten Rathaus sowie am Franckedenkmal im Nordpark. Ab der kommenden Woche folgt außerdem die Bepflanzung rund um die Sonnenuhr im Herrenkrugpark.
Insgesamt kommen rund 20.000 Frühjahrsblumen zum Einsatz. Dazu gehören etwa 6.100 Stiefmütterchen, 13.150 Hornveilchen sowie 800 Vergissmeinnicht. Die Pflanzen bilden verschiedene Zierelemente und sollen in den kommenden Wochen für farbenfrohe Akzente in der Stadt sorgen. Die Kosten für die Bepflanzung liegen bei rund 7.700 Euro.
In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl der klassischen Wechselflorbeete in Magdeburg schrittweise reduziert. Gründe dafür sind unter anderem gestiegene Kosten für Pflanzen sowie eine bewusst veränderte Gestaltung der Grünflächen. Statt häufiger Neubepflanzungen setzt die Stadt zunehmend auf nachhaltige Staudenbeete und klimaangepasste Bepflanzungen.
So wurden in den vergangenen Jahren mehrere frühere Wechselflorflächen dauerhaft umgestaltet, unter anderem am West- und Südfriedhof, am Gutenbergdenkmal, zwischen Floraparkgarten und Scharnhorstring, am Petriförder sowie im Fürstenwallpark. Auch Pflanzkübel an der Olvenstedter Chaussee wurden entsprechend angepasst.
Diese Flächen bieten nun ganzjährig Blühaspekte und dienen gleichzeitig als Bienenweiden und Lebensraum für Insekten. Damit leistet die Stadt einen Beitrag zur Förderung der Biodiversität. Zudem wurden Pflanzen ausgewählt, die besser mit trockenen Sommern zurechtkommen und weniger Bewässerung benötigen. Die so eingesparten Gießkapazitäten können unter anderem für Jungbäume in der Stadt eingesetzt werden.
