Galeria Magdeburg auf Prüfstand – Warenhaus gehört zu 33 gefährdeten Standorten

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Die Zukunft der Galeria-Filiale in Magdeburg ist ungewiss. Das Unternehmen hat bekannt gegeben, dass bundesweit 33 Warenhäuser auf ihre wirtschaftliche Zukunft überprüft werden – darunter auch der Standort in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts.

Nach Angaben von Galeria und Medienberichten sollen nun Gespräche mit den jeweiligen Vermietern geführt werden. Dabei geht es unter anderem um die Höhe der Miete sowie mögliche Anpassungen der Verkaufsflächen. Ziel ist es, tragfähige Lösungen zu finden, damit die betroffenen Filialen wirtschaftlich betrieben werden können.

Sollten diese Verhandlungen scheitern, könnte eine Schließung einzelner Standorte nicht ausgeschlossen werden. Welche Häuser letztlich betroffen sein werden, ist derzeit noch offen. Entscheidungen wurden bislang nicht getroffen.

Als Gründe für die Überprüfung nennt Galeria unter anderem die Mietkosten und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der einzelnen Filialen. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen an, auch an den übrigen Standorten Optimierungsmöglichkeiten zu prüfen. Dazu gehören Gespräche mit Vermietern, aber auch mögliche Umzüge in andere Immobilien oder sogar Neueröffnungen.

Hintergrund der aktuellen Entwicklung ist ein umfangreicher Sanierungsprozess. Erst kürzlich erhielt Galeria eine neue Kreditlinie in Höhe von bis zu 160 Millionen Euro. Die Finanzierung ist an weitere Restrukturierungsmaßnahmen geknüpft.

Für den Standort Magdeburg bedeutet dies zunächst vor allem eines: Die Zukunft der Filiale ist offen. Ob das Warenhaus erhalten bleibt, soll sich in den kommenden Verhandlungen zeigen.

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