Dienstag, 6. Dezember 2022
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    Straßenblockade am Montag in Magdeburg: Mangelnder Klimaschutz ist Gefahr für die Zivilisation

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    Am Montag, den 21.11.2022 werden sich Unterstützer:innen der Letzten Generation erstmalig auf eine wichtige Verkehrsader in Magdeburg setzen. Sie fordern von der Gesellschaft und der Bundesregierung einfachste Sicherheitsmaßnahmen zur Erhaltung unserer Lebensgrundlagen: ein Tempolimit auf Autobahnen sowie das 9 €-Ticket für Zug, Bus und Straßenbahn. Diese wie auch alle bisherigen Forderungen der Letzten Generation haben bereits eine Mehrheit in der Bevölkerung und wurden vom Bürgerrat Klima mit deutlicher Zustimmung vorgeschlagen.


    Die Klimaschützer:innen greifen nach genauer Überlegung zur Störung des Straßenverkehrs, weil Gespräche, Petitionen und andere Aktionen wie Fridays for Future-Demonstrationen mit Millionen Teilnehmern noch nicht genug für den Klimaschutz erreicht haben. Fahrzeuge mit Blaulicht lassen sie passieren. Auch werden sie bei Aktionsbeginn die Polizei genau informieren. Die Klimaschützer:innen sehen einen Widerspruch zwischen den CO₂-Emissionen von 762 Mio. Tonnen im Jahr 2021 in Deutschland und dem im Grundgesetz Art. 20a geforderten Schutz unserer Lebensgrundlagen.

    Auch Lina Schinköthe, 21, geht am Montag wieder auf die Straße und sagt: „Ich möchte niemanden stören, doch unsere Treibhausgas-Emissionen bedeuten massives unnötiges Leid. Ich wünsche mir eine demokratische Lösung von der Politik“. Der Physiker Christian Bläul, 40, ergänzt: „Ich war bereits für friedliche Straßenblockaden im Gefängnis und rechne damit, dass ich wieder gehen werde. Die aktuell zu zaghafte Klimaschutz-Politik lässt uns auf weitere Hungersnöte und Kriege zusteuern. Gefängnis tut mir weniger weh. Wenn wir jetzt entschieden handeln, können wir das Auslösen weiterer Kipppunkte wahrscheinlich verhindern.“ (PM Letzte Generation)

    7 Kommentare

    1. Ich weiß nicht, was das ganze soll. Dadurch, dass diese Fanatiker auf der Straße kleben, wird sich gar nichts ändern. Kein Politiker, der sogar noch eine Entscheidung zu den Wünschen treffen könnte, wird von der Blockade betroffen sein. Es trifft wieder mal die ehrliche Bevölkerung, die ihrer Arbeit nachgeht und dafür sorgt, dass Steuern in den Landeshaushalt fließen. Durch solche unnützen Aktionen sind schon Menschen gestorben. Leider immer unschuldig nichtbeteiligte. Was geht eigentlich in den Köpfen solcher Menschen vor. Es gibt bestimmt andere und bessere Möglichkeiten um vielleicht zum Ziel zu kommen. Hoffentlich wird es am Montag so kalt und ungemütlich, dass diese Fanatiker erkranken oder noch besser, dass ihnen irgendetwas passiert, wo sie auf schnelle Hilfe angewiesen sind. Tja, die wird dann wohl nicht zeitnah eintreffen. Dann merken sie mal selbst, wie unintelligent solche Aktionen sind. Mir tut schon die Polizei leid, die unter Garantie für Ruhe und Ordnung sorgen muss und auch die Wünsche der Fanatiker nicht erfüllen kann. Hauptsache unsere Steuern werden für sowas verschwendet, damit könnte man wichtigere Dinge finanzieren. Im Moment gibt es viel wichtigeres als zum Beispiel ein 9 Euro Ticket. Es geht um Energie und Heizung und Lebensmittel, alles wird teurer. Da könnten die Steuern sehr gut gebraucht werden. Effektiver wäre es doch, sich in Gebäude und in deren Nähe zu kleben, wo die Politik zu Hause ist, die nach deren Wünschen was tun kann. Möge der Montag mit richtigem Sauwetter verlaufen. Viel Spaß.

    2. Warum werden die eigentlich immer wieder von der Straße gepult.

      Es sollte einfach nur eine Spur frei gemacht werden, damit der Verkehr fließen kann. Den Rest, der anscheinend vom Sozialsystem zu gut versorgten, einfach kleben lassen. Da sie ja anscheinend keine weiteren Verpflichtungen haben und sich aus freien Stücken ankleben, lasst sie einfach kleben.

    3. … einfach die sächsischen Wasserwerfer anrollen lassen und die niedrigste Sprühstufe mit Beimischung von Reizstoff aktivieren … bis die sich freiwillig selber abkleben! Die Klebefutzis haben doch genug Unterstützer, sollen die sich doch um ihre Aktivisten kümmern! Nass machen reicht doch … besonders jetzt im Winter.

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