Dienstag, 6. Dezember 2022
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    Stadtrat Magdeburg: Fraktion AFD fordert deutsche Rechtschreibung statt Gendersprache

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    Die Fraktion AFD beantragt im Stadtrat, dass die Landeshauptstadt Magdeburg in ihren internen und externen Schriften ab sofort und durchgängig die Regelungen der deutschen Rechtschreibung verwendet und sich vom Gebrauch der sogenannten „gendergerechten“ Sprache distanziert.

    Ihrem Antrag zufolge sorgte die sogenannte gendergerechten Sprache in internen und externen Schriften der Stadt bereits vorher zu absehbaren Problemen und gab Magdeburg der Lächerlichkeit preis. Laut der Fraktion werden Mitarbeiter der Stadt durch den „Leitfaden für gendergerechte Sprache“ genötigt gegen die gültige deutsche Rechtschreibung sowie das gesunde sprachliche Empfinden zu verstoßen, so sind zudem bereits Texte der Stadt bis zur Unleserlichkeit durchgegendert oder lassen eine realitätsbezogene Geschlechterzuweisung vermissen. Demnach verstoßen die von der Stadt gegenderten Texte gegen den eigens erlassenen „Leitfaden für gendergerechte Sprache“. Dort heißt es bereits in der Präambel:

    Geschlechtergerechte Texte sollen sachlich korrekt sein, verständlich und lesbar sein, vorlesbar sein (…) Rechtssicherheit und Eindeutigkeit gewährleisten (…) für die Lesenden bzw. Hörenden die Möglichkeit zur Konzentration auf die wesentlichen Sachverhalte und Kerninformation sicherstellen.

    Nach Ansicht der Fraktion können weder, wie nun in der Landeshauptstadt gegenderte Texte, hier vor allem im Verwaltungs- und Rechtsverkehr, Verständlichkeit, Lesbarkeit, sachliche Korrektheit als auch Rechtssicherheit und Eindeutigkeit gewährleisten, noch bieten diese die Möglichkeit, dass Leser und Hörer sich auf die wesentlichen Sachverhalte und Kerninformationen konzentrieren können. Die Gendersprache verhindert so die nötige Barrierefreiheit von städtischen Texten für Bürger mit schlechten Lesekenntnissen oder Lese-/Rechtschreibschwäche. Wie dem Antrag zu entnehmen ist, bemängelt auch der Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) den missionarischen Duktus der sogenannten gendergerechten Sprache, welche mit der Lebenswelt der Menschen nicht mehr das Geringste zu tun habe. Die Stadt soll sich daher mit dem Verstoß gegen die deutsche Rechtschreibung der Lächerlichkeit nach innen als auch nach außen preisgeben und durch die erzwungene Einführung der Gendersprache als Machtmittel linkextremer Identitätspolitik gegen die politische Neutralitätspflicht als Dienstherr und Verwaltungseinheit verstoßen. (Q| Ratsinfo MD)

    2 Kommentare

      • Gut, daß solch ein Antrag von den AfDen kam … dann wird er nämlich abgewiesen und wir haben 1/2 Jahr Ruhe vor solchen reaktionären Angriffen auf unseree postmoderne Kultursprache!

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